Plateauwagen PW
für die BGE
Der Plateauwagen PW ist eine gleisgebundene Schwerlastplattform ohne eigenen Antrieb, die HUBTEX als kundenspezifische Sonderlösung für die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) gefertigt hat. Insgesamt wurden 25 Plateauwagen für dieses Projekt realisiert. Sie dienen als Transportmittel für Transporteinheiten mit radioaktiven Abfällen sowie für Tauschpaletten und Fässer mit Betriebsabfällen aus dem Kontrollbereich. Damit ist der Plateauwagen ein Baustein für sichere und definierte Transportvorgänge innerhalb eines klar geregelten Einlagerungsprozesses.
Schacht Konrad, ein ehemaliges Erzbergwerk in Salzgitter, wird von der BGE zum Endlager für schwach und mittelradioaktive Abfälle umgebaut. Die Anlage befindet sich derzeit in der Umbauphase. Die von HUBTEX gefertigten Plateauwagen sind bereits fertiggestellt, eingelagert und für den späteren Betrieb vorgesehen.
Einsatz bei der BGE
Im späteren Betrieb übernehmen die Plateauwagen innerbetriebliche Transportvorgänge im Kontrollbereich und unterstützen den Materialfluss im Prozess. Als gleisgebundene, nicht selbst angetriebene Plattformen werden sie über die vorgesehenen Förder- und Beschickungseinrichtungen verfahren. Dadurch lassen sich Transporteinheiten aufnehmen, auf dem Gleissystem geführt transportieren und an die Übergabepunkte im Einlagerungsprozess bringen.
Sicherer Transport und definierte Positionierung auf dem Gleissystem
Die Plateauwagen sind als Transportmittel für jeweils eine Transporteinheit ausgelegt, also für einen Behälter, in dem die Abfälle für den Einlagerungsprozess bereitgestellt werden. Die konstruktive Ausführung unterstützt einen sicheren Halt und eine reproduzierbare Ausrichtung der Last. Eine geschlossene, ebene Muldenoberfläche sowie eine Mulde mit Absätzen zur Sicherung und Ausrichtung der Transporteinheit tragen dazu bei, den Transport im vorgesehenen Prozess stabil und kontrolliert durchzuführen. Zusätzlich ist eine Schnittstelle zur Positionserkennung auf den Gleisen vorgesehen, um die Einbindung in den Anlagenbetrieb zu unterstützen.
Auslegung für anspruchsvolle Betriebsbedingungen im Kontrollbereich
Für den späteren Einsatz sind Anforderungen an Wartungsfreundlichkeit, Instandhaltung und dekontaminierten Ablagerungen berücksichtigt. Dazu zählen durchgehende Schweißnähte und geschlossene Verbindungen, die das Reinigen erleichtern. Ergänzend sind Maßnahmen zum Korrosionsschutz sowie zur Wiederverwendung vorgesehen.
Hoher Qualitätsrahmen durch geregelte Prüf- und Freigabeprozesse
Im Projektumfeld gelten strenge Anforderungen an Nachweisführung, Werkstoffe und Prüfungen. Vorgesehen sind umfangreiche Prüfbescheinigungen für eingesetzte Materialien sowie definierte Prüfungen an Bauteilen und Schweißnähten. Zudem ist festgelegt, dass mit der Fertigung erst begonnen werden darf, wenn die Unterlagen geprüft und freigegeben sind. Dieser Rahmen sorgt für Nachvollziehbarkeit und eine kontrollierte Umsetzung über die Projektphasen.
Die Plateauwagen sind gleisgebunden ausgeführt und besitzen keinen eigenen Antrieb. Die Anbindung an die vorgesehenen Gleisförderanlage erfolgt über definierte Schnittstellen am Wagen.
Der Plateauwagen ist als robuste Stahlkonstruktion ausgeführt und besteht im Wesentlichen aus Fahrwerk, Rahmen und Muldenaufsatz. Die Mulde wurde aus austenitischem Stahl gegossen und weist dadurch eine hohe Korrosionsbeständigkeit und Verformbarkeit auf. Das Fahrwerk verfügt über zwei Achsen mit Laufrädern, die den Wagen auf dem Gleissystem führen. Der Rahmen ist als geschweißte Konstruktion ausgeführt und bildet die tragende Basis für den Transport der Last. Für den Gleisbetrieb sind Stoßdämpfer am Rahmen vorgesehen und die Lagerung der Achsen ist abgefedert ausgeführt. Definierte Anschlusspunkte am Wagen ermöglichen die Anbindung an die Mitnehmer und Verfahreinrichtungen der Anlage.
Der Plateauwagen ist als robuste Stahlkonstruktion ausgeführt und besteht im Wesentlichen aus Fahrwerk, Rahmen und Muldenaufsatz. Die Mulde wurde aus austenitischem Stahl gegossen und weist dadurch eine hohe Korrosionsbeständigkeit und Verformbarkeit auf. Das Fahrwerk verfügt über zwei Achsen mit Laufrädern, die den Wagen auf dem Gleissystem führen. Der Rahmen ist als geschweißte Konstruktion ausgeführt und bildet die tragende Basis für den Transport der Last. Für den Gleisbetrieb sind Stoßdämpfer am Rahmen vorgesehen und die Lagerung der Achsen ist abgefedert ausgeführt. Definierte Anschlusspunkte am Wagen ermöglichen die Anbindung an die Mitnehmer und Verfahreinrichtungen der Anlage.
Eine Mulde mit Absätzen dient der Sicherung und Ausrichtung der Transporteinheit auf dem Wagen. Die Geometrie ist so beschrieben, dass ein Verkanten vermieden wird und die Transporteinheit innerhalb der vorgesehenen Toleranzen aufgenommen und geführt werden kann. Die Stirnwände und Überlappungen unterstützen die Zentrierung und die Befestigung des Muldenaufsatzes am Rahmen.
Fahrzeugspezifikation
Fahrzeuggewicht ca. 4,1 t
Tragfähigkeit bis zu 20 t
Länge 3.600 mm
Breite 2.330 mm
Höhe 970 mm
Höchstgeschwindigkeit, beladen 0,2 m/s
Gleisgebunden